Als ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen habe, meinen Job als Wirtschaftsprüfungsassistent hinter mir zu lassen und ein neues Abenteuer in der IT zu starten, wusste ich nicht, was genau mich erwartet. Alles, was ich hatte, war eine Riesenportion Lust, etwas Neues anzufangen, in einem Bereich, der wirklich zu mir passt. Und mit der Entscheidung, in die IT zu gehen, lag ich goldrichtig.

Meine neun Wochen bei byte5 waren eine kleine Achterbahnfahrt; wie ein Schwamm habe ich versucht, alles Neue aufzusaugen. Und Neues gab es viel! Heute möchte ich meine Zeit bei byte5 Revue passieren lassen und zwar nicht nur in diesem Blogpost, sondern auch in meinem zweiten "The Intern's Chronicles"-Video, das ich euch hier präsentieren möchte:

Ich möchte euch ermutigen, den Schritt in die Web-Entwicklung zu wagen, wenn es etwas ist, das euch interessiert. 

Mein Rückblick

Es war wirklich eine Herausforderung, als kompletter Neuling in die abstrakte Welt der Softwareentwicklung einzutauchen. Aber mindestens genauso viel Spaß hat es auch gemacht!

Ich bin dankbar, dass mir die Gelegenheit gegeben wurde, mich in so viele Bereiche einzuarbeiten: Angefangen bei einem CMS wie Umbraco, über C# bis hin zum Erstellen einer eigenen Website mit HTML, CSS und Bootstrap, habe ich viel kennengelernt. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass das erstmal nur ein kleiner Einblick war. Besonders hat mich gefreut, dass ich einen Beitrag für ein Kundenprojekt leisten durfte. Das war für mich ein Highlight.

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Von Tag zu Tag, von Woche zu Woche merkte ich, wie ich Fortschritte machte. Das hat mich sehr motiviert. Mit jeder neuen Aufgabe wuchsen meine Kenntnisse und mein Verständnis dieser komplexen Materie. Stück für Stück lernte ich ein weiteres Bisschen hinzu, sodass ich jetzt mit Stolz sagen kann, dass ich auch komplexere Codes verstehen und insbesondere unterscheiden kann, welche Sprache wo, wie und weshalb eingesetzt wird. Diesen Überblick halte ich für unersetzlich, denn jetzt verstehe ich, was sich mit Code so alles umsetzen lässt. Ich bin voller Vorfreude auf das, was die Codes dieser Welt noch für mich bereithalten!

 

Rückblickend hätte das Praktikum insofern besser strukturiert sein können als es einfacher gewesen wäre, statt mit C# mit HTML und CSS anzufangen, da letztere leichter und eigenständiger zu lernen sind. Mit HTML und CSS erreicht man schneller ein Ergebnis und hat somit gleich zu Beginn Erfolgserlebnisse. Darauf aufbauend, wäre es dann super gewesen, sich gegen Ende in Umbraco einzuarbeiten. Bei dem CMS kommt nämlich alles zusammen: HTML, CSS, C#, zudem noch Umbraco-Konventionen. Von der Reihenfolge aber mal abgesehen, fand ich mein Praktikum aber so wie es war schon sehr gut!

Meine berufliche Zukunft

Sören meinte zum Abschluss meines Praktikums: „Es ist in diesem Bereich enorm wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Techniken, die heute aktuell sind, können in zwei, drei Jahren aus der Mode gekommen sein. Wer in die Entwicklung geht, dem muss bewusst sein, dass man nie auslernt.“ Das habe ich schnell selbst feststellen können! Für mich macht aber das vielleicht auch gerade den Charme dieses Berufs aus. Man muss sich immer eigenständig weiterbilden, es gibt so viel zu entdecken. Und Sören bestätigte mein Gefühl: „Aber wenn man wirklich Bock aufs Coding hat und mit Begeisterung – und vor allem auch Fleiß – dabei ist, dann schafft man das. Das Wichtigste ist, Spaß an dem zu haben, was man tut.“

Und genau das hat sich für mich in diesem Praktikum auch bewahrheitet. Ich sehe im Coding meine berufliche Zukunft. Und auch, wenn es mal wieder frustrierend ist, weil nichts klappen will: Umso bereichernder ist das Gefühl, am Ende ein funktionierendes, selbst geschaffenes Ergebnis vorweisen zu können. Und ein Stückchen mehr an Wissen dazugewonnen zu haben.

Meine Wohlfühlumgebung

Patrick Mit Jutta2

Über das Fachliche hinaus hat mir byte5 gezeigt, was echte Teamwork bedeutet. Wer Hilfe braucht, wird unterstützt. Wer viel Arbeit hat, kann sich auf sein Team verlassen. Niemand muss unter Zeitdruck mit minimalem Zeitpensum seine Arbeit verrichten. Jeder hat die notwendige Zeit, sich in Neues einzuarbeiten. So liefern die Kollegen hier qualitativ hochwertige Ergebnisse ab, die das ganze Team weiterbringen.

Außerdem gibt es Team-Aktivitäten, an denen man teilnehmen kann, wenn man es möchte: beispielsweise das gemeinsame Frühstück, das Bingo oder das Sommerfest. Man merkt: Hier wird auf den Menschen wertgelegt wird. Die Einstellung ist, dass jeder ein möglichst individuell gestaltbares Arbeitsleben haben soll, bei dem auch die Freizeit nicht zu kurz kommt. Bei byte5 sind Social-Benefits nicht nur ein Marketing-Schlagwort, sondern werden wirklich gelebt. Und das spiegelt sich in einem guten Miteinander wider. Ich habe mich hier absolut wohl gefühlt.

Mein Weg

Nun habe ich also an der Oberfläche gekratzt und die Web-Entwicklung kennengelernt. Nachdem ich ja schon einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften habe, ist mein langfristiges Ziel, meinen Master in Wirtschaftsinformatik zu machen. Ich könnte mir gut vorstellen, das Studium in Teilzeit zu absolvieren. So könnte ich meine beiden Interessen verbinden und mit dem Master im IT-Bereich beruflich einsteigen. Aber ich bin offen für neue Ideen und Möglichkeiten, man weiß nie, was sich im Leben so ergibt… Feststeht für mich nur, dass ich in der IT weiterarbeiten möchte. Das Coden hat es mir einfach angetan. 😁

 

Zuletzt möchte ich mich an dieser Stelle noch bei meinen Mentoren und Kollegen bei byte5 für das gute Miteinander und die tolle Unterstützung bedanken. Dass ich als Quereinsteiger mein „Patrickum“ bei euch absolvieren durfte, war klasse! Es waren neun schöne und lehrreiche Wochen mit euch. Danke dafür! 😊

Euer Patrick

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