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Umbraco 17 im Alltag: Warum sich das aktuelle LTS-Release jetzt besonders bewährt

Umbraco 17 ist seit Ende November verfügbar. Die ersten Wochen nach dem Release sind vorbei, erste Projekte sind gestartet oder geplant – und genau jetzt zeigt sich, was diese Version wirklich leistet.

Bei byte5 beschäftigen wir uns seit Monaten intensiv mit Umbraco 17: Es war ein Schwerpunkt bei unserem letzten Meetup, in internen Reviews haben wir uns die Änderungen angeschaut und wir bereiten Kundenprojekte so vor, dass sie reibungslos auf die neue Version umgestellt werden können. Unser Fazit fällt klar aus: Umbraco 17 ist ein sehr solides LTS-Release, das vor allem dort überzeugt, wo Stabilität, Skalierbarkeit und langfristige Wartbarkeit entscheidend sind.

Ein LTS-Release mit besonderer Bedeutung

Für viele Unternehmen ist Umbraco 17 vor allem deshalb relevant, weil es die nächste LTS-Version nach Umbraco 13 ist. In der Praxis heißt das: Wer bisher bewusst auf 13 geblieben ist, steht nun vor dem nächsten großen Schritt.


Gleichzeitig markiert Version 17 den Abschluss einer technischen Entwicklung, die bereits vor mehreren Releases begonnen hat. Das moderne Backoffice ist nicht mehr neu, sondern gereift. APIs, Erweiterungspunkte und das gesamte Ökosystem haben inzwischen nachgezogen – ein wichtiger Faktor für produktive Projekte. Für Organisationen mit längeren Release-Zyklen ist genau das der richtige Moment für eine strategische Entscheidung.

Skalierbarkeit dort, wo sie lange gefehlt hat

Eine der wichtigsten Neuerungen zeigt ihren Wert nicht im Changelog, sondern im Betrieb: Das Backoffice lässt sich nun ebenfalls horizontal skalieren. Gerade in Projekten mit vielen gleichzeitigen Redakteur:innen oder komplexen Workflows war das bisher ein Engpass. Mit Umbraco 17 wird das Setup deutlich flexibler:

 

  • Redaktionsarbeit bleibt auch bei hoher Last stabil
  • Infrastrukturen lassen sich klarer und robuster aufbauen
  • Single-Server-Abhängigkeiten im Backoffice entfallen

 

Für Enterprise-Setups, Cloud-Architekturen oder internationale Teams ist das ein echter Fortschritt – und ein Thema, das wir bei byte5 in Architekturgesprächen immer häufiger adressieren.

Konsistente Zeitlogik für globale Teams

Ein weiteres Detail mit großer Wirkung im Alltag ist die einheitliche Behandlung von Zeitangaben. Veröffentlichungen, Logs und Zeitpläne sind eindeutig und nachvollziehbar, unabhängig davon, wo Teams arbeiten oder wo die Plattform betrieben wird. Gerade bei internationalen Projekten reduziert das Missverständnisse, Nachfragen und Fehler in redaktionellen Prozessen. Technisch unspektakulär, organisatorisch extrem hilfreich.

Einschätzung aus dem byte5-Team: Dennis über Umbraco 17

Auch aus technischer Sicht ist Umbraco 17 ein spannendes Release. Dennis, unser .NET Teamlead, ordnet die Version so ein:


„Für mich ist Umbraco 17 vor allem deshalb interessant, weil es nach Umbraco 13 wieder eine LTS-Version ist. Das heißt ganz konkret: Für viele unserer Kunden werden in den kommenden Monaten Updates anstehen.“


Besonders relevant sieht er dabei das Backoffice:


„Der Wechsel von AngularJS hin zu Web Components ist zwar schon seit Umbraco 14 im Gang, aber mit Version 17 wird es für viele Projekte wirklich ernst. Gerade bei stark angepassten Backoffices muss man genau hinschauen, welche Erweiterungen noch auf der alten Technologie basieren.“


Aus technischer Perspektive hebt Dennis außerdem die Weiterentwicklung der Infrastruktur hervor:


„Die Änderungen am Load-Balancing sind aus meiner Sicht eines der spannendsten Themen. Dass jetzt auch das Backoffice skaliert werden kann, vereinfacht Setup und Betrieb solcher Szenarien deutlich.“


Gleichzeitig betont er, dass ein Update nicht automatisch kompliziert sein muss:

 

„Wenn eine Instanz bereits auf einer neueren Version als 13 läuft, ist der Schritt zu 17 in vielen Fällen überschaubar. Wir schauen uns das für unsere Kund:innen immer individuell an und machen dann einen Plan. So läuft das in den meisten Fällen reibungslos.“

Ein Ökosystem, das mitzieht

Was sich ebenfalls erst mit etwas Abstand zeigt: Das Umbraco-Ökosystem ist auf Version 17 gut vorbereitet.

 

  • Engage ist vollständig an das moderne Backoffice angepasst
  • Commerce bietet einen deutlich niedrigeren Einstieg
  • Workflow erleichtert koordinierte Veröffentlichungen
  • UI Builder ist eine stabile Basis für individuelles Datenmanagement
  • Umbraco Cloud liefert eine belastbare Betriebsplattform

 


Für viele unserer Kund:innen entsteht damit eine Plattform, die CMS, DXP-Ansätze und individuelle Erweiterungen sauber miteinander verbindet.

Für welche Projekte ist Umbraco 17 jetzt besonders interessant?

Nach den ersten Monaten im Einsatz sehen wir klare Einsatzszenarien:

 

  • Unternehmen, die bewusst auf LTS-Versionen setzen
  • Plattformen mit vielen Redakteur:innen
  • internationale Websites mit komplexen Veröffentlichungsprozessen
  • Commerce- und DXP-Szenarien
  • Projekte mit individuellem Backoffice oder speziellen Datenmodellen

 

Gerade hier spielt Umbraco 17 seine Stärken aus, weniger durch einzelne neue Features, sondern durch seine Gesamtstabilität.

Fazit: Ein LTS, das Sicherheit gibt

Einige Monate nach dem Release lässt sich sagen: Umbraco 17 ist ein durchdachtes, reifes LTS-Release. Kein radikaler Bruch, sondern eine verlässliche Basis für die kommenden Jahre. Für Unternehmen, die aktuell über ein Upgrade oder eine neue Plattform nachdenken, ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, sich mit Umbraco 17 auseinanderzusetzen.


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